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The Game Description Perspective Transformation Stories Susan & John Story


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Liebe Freunde aus der ganzen Welt

Ich bin eine Amerikanerin, die 7 Jahre im Ausland in unterschiedlichen Kulturkreisen gelebt hat. Ich habe Verständnis dafür, wenn Menschen aus anderen Nationen die Meinungen von Susan und John aus meiner Geschichte als "dumm" oder "unbedarft" erscheinen. Was ich in meiner Geschichte zu beschreiben versuche, ist die allgemeine Verwirrung, die viele Amerikaner nach dem Terroranschlag auf die Twin Towers empfinden, und ihrem Wunsch nach Frieden und Stabilität in der Welt, sowie einer neuen Reaktionsweise darauf.

Ich bin überzeugt, dass die meisten Menschen in der Welt den gleichen Wunsch nach Frieden, Gesundheit, Wohlstand und Gerechtigkeit hegen. Ich wäre Euch dankbar, wenn Ihr mir neue Ideen, wie man zusammen eine bessere Welt konstruieren kann, zusenden könntet.

In Freundschaft und Solidarität,

Norie Huddle Vorsitzende des "Zentrum der Neuen Nationalen Sicherheit"

"Nach der Atomspaltung hat sich alles geändert, ausser der Denkweise des Menschen. Deshalb steuern wir auf eine nie dagewesene Katastrophe zu."—Albert Einstein


Die Geschichte von Susan und John
"...Es muss doch andere Wege geben, um den Frieden zu erreichen!"

"Ich fühle mich so frustriert", sagte Susan.

John sah sie an. Ihr Gesichtsausdruck war gespannt, und er begriff wie ihr zumute war. Auch er hatte seit dem 11. September viel Angst und Spannung durchlebt...und dann die Angst vor dem Milzbrand...der Krieg in Afghanistan...und nun die Möglichkeit eines Krieges gegen den Iraq...

"Hast Du Lust zu reden?" fragte er freundlich.

"Weisst Du, ich bin nicht sicher, ob ich meine Frustration in Worten ausdrücken kann". Sie zögerte einen Augenblick.

"Das ist auch so frustrierend. Ich habe den Eindruck, mich in einem unbekannten Bereich meines Lebens zu befinden, und ich fühle mich völlig unvorbereitet und unbehaglich. Ich habe keine Anhaltspunkte mehr".

Es folgte ein langes Schweigen. John war voller Liebe und Respekt für seine Frau, die sich wie immer so ehrlich und tiefgehend zeigte. Vielleicht könnte er von ihren Worten lernen, wie er seine eigene Angst meistern könnte.

Plötzlich sprudelten die Worte nur so aus ihr heraus. "Ich fühle mich so frustriert, weil ich nicht weiss, was wir tun können, um eine Lösung für diese Situation zu finden. Es war ein Schock, als sie die Twin Towers und das Pentagon getroffen haben wir haben seit Pearl Harbour keinen Angriff mehr erlebt, und es war so eine weitentfernte Idee. Sicher, die Terroristen können nicht so einfach davon kommen nach diesen Anschlägen, man muss etwas tun. Aber ich kann das, was in Afghanistan passiert, nicht akzeptieren. Es werden Milionen von Menschen Hungers sterben, wenn sie keine Hilfe erhalten. Und dann die Bombardierungen... ich weiss nicht...ich habe den Eindruck, die haben gar keinen Sinn. Je mehr bombardiert wird, desto mehr unschuldige Menschen sterben, das ist nicht gerecht. Das ist auch eine Art von Terrorismus, findest Du nicht?"

John dachte an die kürzlich mit seinen Kollegen auf der Arbeit geführte Unterhaltung." Ja, ich verstehe, was Du meinst. Meine Kollegen sind auch der Meinung, dass, je mehr Unschuldige aus der Zivilbevölkerung sterben, desto mehr neue Terroristen geschaffen werden. Diese Leute dort unten denken in anderen Kategorien wie wir, sie glauben, sie kommen direkt ins Paradies, wenn sie in einem Selbstmordattentat oder unter den Bomben sterben. Es scheint eine Situation ohne Sieger oder Verlierer zu sein."

"Was sie da gerade machen, ist wirklich eine Situation, in der keiner gewinnen kann" sagte Susan. "Aber in Wirklichkeit ist es noch schlimmer während wir diesen Krieg führen, haben wir einige wirklich wichtige Dinge aus den Augen verloren. Wir konzentrieren uns auf den falschen Feind. Die wirklichen Feinde der Menschen sind Angst, Hunger, Krankheit... und Unwissenheit. Daraus entsteht Terrorismus."

Susan betrachtete ihn sehr konzentriert[58] "und vielleicht ist der echteste und grösste Feind der Menschen deren Denkweise[58] sie glaunben, sie könnten so leben wie es ihnen passt, indem sie Bäume fällen, Flüsse, die Ozeane, die Erde verschmutzen... ich weiss nicht, was wird, wenn wir alle Ressoursen verbrauchen. Ich stelle gerade fest, dass auch diese Gedanken mir Angst und Frustration bereiten. Was wird aus der Erde, wenn wir so weitermachen? Es ist ein beängstigender Gedanke....."

"Denk mal," sagte John, "mein Kollege hat auch gesagt, dass wir mit diesem Krieg gegen den Terrorismus die wichtigeren Probleme vergessen, denn die werden früher oder später uns alle umbringen, wenn sie nicht vorher gelöst werden. Er hat sich auch auf die Aufheizung der Erdatmosphäre und das Ozonloch bezogen, und das hängt alles, wie Du sagst, mit der Art wie wir leben zusammen." John säufzte tief- "Es ist als ob die Leute vom Konsum enormer Mengen von Gütern hypnotiesiert wären ... und dann hypnotiesiert von den Terroraktionen... und nun sind sie hypnotisiert von den Aktionen der Regierung und der Militärs, die die Terroristen bekämpfen. Ich liebe Amerika, aber das muss sich mit der Liebe zur gesamten Erde vereinbaren lassen. Amerika braucht auch eine gesunde Erde, damit es uns gut geht,. Es wird zu kleinkariert gedacht, und die allzu wichtigen Aspekte werden nicht angegangen, und wir können es uns nicht leisten sie zu vernachlässigen."

"Ja," sagte Susan, "dass stimmt. Unsere Regierenden sind so von der Notlage eingenommen, hangeln sich von einer Krise zur anderen und sind nicht in der Lage, einen Schritt zurückzutreten - wir übrigens auch nicht um das Gesamtbild zu betrachten. Und wenn wir keine Gesamtansicht von dem, was passiert, haben, werden wir nie wissen, was die beste Handlungsweise ist."

Susan schwieg, sie war so traurig.  Plötzlich brach es aus ihr heraus. "Mein Vater starb im 2. Weltkrie... mein Bruder wurde in Vietnam schwer verletzt... jetzt habe ich Angst, dass unsere beiden Söhne.. also... das ist nicht gerecht..."

Sie zitterte vor Angst, Wut, Frustration und einer unbeschreiblichen Traurigkeit.

"Und auch da in Afghanistan, im Iraq gibt es eine andere Mutter, die ihren Sohn verliert, oder eine andere Ehefrau, deren Mann sterben muss.. Das ist nicht gerecht. Es muss einen anderen Weg geben."

"Sicherlich" sagte John, während er seinen Arm um Susan legte, die leise angefangen hatte zu weinen "Du hast völlig recht. Es ist als ob alle Häuser in einem Dorf Feuer gefangen hätten...und die Feuerwehr versuchte, die Flammen zu löschen, aber trotz aller Bemühungen gelänge es ihr nicht."

Susan trocknete ihre Tränen an Johns Armel. Sie säufzte tief. "Wir müssen einen Schritt zurücktreten, um eine Gesamtansicht des Bildes zu erhalten. Was ist vor allem der Grund des Feuers? Weisst Du was ich oft glaube? Wenn wir so intelligent sind, um einen Mann auf den Mond zu schicken, müssten wir auch so intelligent sein um zu wissen wie wir eine gerechte und friedliche Welt schaffen können, eine Welt, die für alle funktioniert."

John antwortete fast beschämt. "Weisst Du, ich glaube viele Leute würden es als verrückten, dummen Gedanken ansehen... aber, ehrlich gesagt, auch ich denke so wie Du. Wir Menschen sind in der Lage, ein Problem zu lösen, wenn wir uns dazu entscheiden. Mir scheint nur, dass wir uns nicht die richtigen Fragen stellen, und so lösen wir nicht die wichtigsten Probleme. Wenn sich vielleicht genügend Leute auf die Lösung dieses Problems konzentrieren würden," sagte er fast flüsternd ? "dann könnten wir es wahrscheinlich schaffen".

Sie lehnten sich aneinander in einem Gefühl grosser Hilflosigkeit. Wie konnte man diese Ziel erreichen.... Es schien eine zu grosse Aufgabe zu sein. Wie konnte man genügend Menschen zusammenbringen, um diese Herausforderung, Frieden und Gerechtigkeit auf Dauer in der Welt zu schaffen, anzugehen? Beide säufzten tief. Wie schön wäre es wenn nur....

Eine vage Idee nahm langsam Form an "Ach Liebling" sagte Susan und sah dabei John mit einem leuchtenden und verwunderten Blick direkt in die Augen " Vielleicht haben wir gerade jetzt etwas getan... etwas wirklich wichtiges wir haben zusammen um Hilfe gebeten. Erinnerst Du Dich? ...bittet und es wird Euch gegebenf...."

John sah sie betroffen an "ich merke auch etwas. Es ist, als ob sich etwas geändert hätte, ich kann es nur noch nicht definieren."

Susan begann sich zu begeistern. "John, ich glaube viele Leute denken über diese Argumente nach und empfinden das, was wir empfinden. Vielleicht können wir anfangen, diese Frage unseren Freunden zu stellen, wie können wir die Leute dazu bewegen, konstruktiv zu denken, um eine Welt des Friedens und der Gerechtigkeit zu schaffen?"

"Das ist wirklich eine gute Idee" sagte John entschieden. "Ich glaube, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Im Radio und im Fernsehen werden immer mehr Stimmen laut, die ein Umdenken wollen. Weisst Du was? Ich werde diese Idee unter meinen Kollegen auf der Arbeit verbreiten."

"Fantastisch!" rief Susan strahlend aus. "und wenn Du nach Hause kommst, schicken wir eine E-Mail an alle unsere Verwandten und Freunde. Wir können sie bitten, sie wiederum an ihre Freunde und Verwandte weiterzuleiten. Also wenn immer mehr Leute Ideen und Gedanken miteinander teilen, dann können wir uns vielleicht auch eine Läsung vorstellen."

Wie können wir die Menschen in der Welt dazu bewegen, ihre Ideen miteinander zu teilen, um eine neue, friedvolle und gerechtere Welt zu schaffen? Wenn Ihr Ideen habt, dann kontaktiert bitte Susan und John auf ihrer Webseite "http://www.bestgame.org"www.bestgame.org}

Zusammen können wir Dinge vollbringen, die keiner von uns allein schaffen kann.

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